Keywords suchen und finden – Die 10 besten Tipps

Inhaltsverzeichnis

Keywords sind Schlüsselwörter, welche zum Beispiel über Google gesucht werden und zu entsprechenden Suchergebnissen (SERPs) führen. Der Vorgang dauert nur wenige Sekunden, doch dahinter steckt ein komplexer Prozess. Lesen Sie hier, welche Rolle Keywords spielen und profitieren Sie von unseren 10 kostenlosen Tipps, um Ihren Blog google-freundlicher zu gestalten. 

Die Suchergebnisse für ein oder mehrere Keywords, die wir von Google vorgeschlagen bekommen, folgen einem Algorithmus, dessen genaue Funktion nur der Konzern selbst kennt. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Nutzern die Ergebnisse mit der größten Relevanz vorzuschlagen. Es geht also darum, unserer Suchintention gerecht zu werden. Man unterscheidet zwischen Wissen, einer Aktion, einem Websitebesuch und einem Besuch vor Ort. Nicht immer ist die Intention genau abgrenzbar. 

Intention Beispiel für die Eingabe in die Suchmaske
Wissen (Know) Ahmed möchte wissen, wie das Wetter wird. Er gibt in die Suchmaske ein: „Wetter Düsseldorf“.
Website-Besuch (Website) Claire möchte bei Amazon stöbern. Sie gibt in die Suchmaske ein: „Amazon“.
Besuch vor Ort (Visit-in-Person) Cemile muss dringend tanken. In die Suchmaske schreibt sie: „Wo ist die nächste Tankstelle?“
Aktion ausführen (Action) Natascha möchte ein rotes Kleid kaufen, also sucht sie nach: „rotes Kleid kaufen“.
Mischform Anna gibt „Amazon Hundefutter“ in die Suchmaske ein.

 

Keywords als Indikator für Relevanz

Google versucht, Ihnen Websites zu präsentieren, die zu Ihren Keywords sowie der vermuteten Suchintention passen. Demnach ist es wichtig, dass entsprechende Keywords auf den Websites auftauchen. Die Häufigkeit der Keywords auf einer Website ist somit ein Anhaltspunkt für die Relevanz der Seite. Je relevanter und seriöser der Algorithmus eine Seite einstuft, desto weiter oben wird sie in den Suchergebnissen gelistet.

Während es in Googles ersten Jahren noch üblich war, sich durch die Ergebnisseiten zu unseren Keywords zu klicken, ist das heute kaum noch nötig. Die Maschine funktioniert so gut, dass wir meist schon in wenigen Sekunden und auf Seite 1 der SERPs unser Ziel erreichen. Google bewertet neben den Keywords auch andere Faktoren beim Ranking der SERPs. So sind neben einer stimmigen Linkstruktur u. a. auch sogenannte Backlinks, die Lesbarkeit oder die Verweildauer des Besuchers relevant.

Keywords und Suchmaschinenoptimierung: 10 Experten-Tipps

In diesem Artikel wird der Schwerpunkt nur auf die Keywords liegen, denn diese bilden die Grundlage und sind die erste Verbindung zwischen dem Suchenden und den Ergebnissen. Es folgen 10 Tipps für eine keywordorientierte Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO).

Recherchieren Sie mögliche Keywords

Um relevanten Content zu erstellen, müssen Sie ein wenig Zeit investieren. Dazu sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

    • Welche Intention haben Sie?
    • Welche Intention sollten die Kunden haben, um auf Ihrer Website fündig zu werden?
    • Welche Keywords könnten zur Intention passen?
    • In welcher Situation könnten diese Keywords gesucht werden?
    • Wonach wird wie häufig bei Google gesucht (Suchvolumen/Monat)?

 

Nutzen Sie Keywordtools

Hilfreiche Keywordtools zur Keyword-Recherche sind zum Beispiel:

    • der kostenlose Google Keyword Planer
    • das kostenpflichtige Angebot von Ahrefs
    • das kostenlose Ubersuggest

Achten Sie immer darauf, dass Sie bei Ihrer Recherche das richtige Zielland auswählen. Sollten Sie beispielsweise das Suchvolumen für Hundekuchen in England abrufen, wird sich dieses stark von dem in deutschsprachigen Ländern unterscheiden.

Sollten Sie sich für weitere Keywordtools interessieren, können Sie sich ganz einfach im Internet informieren. Suchen Sie einfach nach Begriffen wie kwfinder, keywordfinder, keywordtools, keywordplan oder google keyword planner.

Nutzen Sie Google Suggest für Keywords und FAQs

Die Suche über die normale Suchmaske kann ebenso sehr hilfreich sein. Wenn Sie einen Begriff eintragen, macht Ihnen Google üblicherweise Vorschläge. So wird beispielsweise Ihr angefangener Satz vervollständigt.

Je nach Keyword finden Sie häufig auch konkrete Fragen in den SERPs, welche Sie aufklappen können, um zur Antwort zu gelangen. Betten Sie daher stets FAQ-Fragen auf Ihren Seites ein. Wichtig ist, dass Sie diese für Google als FAQs kenntlich machen. Viele Content-Management-Systeme bieten dies bereits als integrierte Funktion an. Alternativ können Sie auch entsprechende Codes nutzen.

Das kostenpflichtige Keywordtool Ahrefs bietet eine spezielle Funktion, durch die sie passende Fragen zu einem Keyword sowie das zugehörige Suchvolumen abrufen können. Beim Google Ads Keyword Planer gibt es zwar keine spezielle Einstellung, doch teils werden Ihnen auch hier Fragen angezeigt. Auch andere Keywordtools eignen sich.

Beziehen Sie die Konkurrenz in Ihre Keywordrecherche ein

Die Konkurrenz schläft nicht! Bedenken Sie, dass auch ihre Mitstreiter bemüht sind, möglichst weit oben zu ranken. Je nach Keyword sind die obersten Plätze in den SERPs daher hart umkämpft. Teilweise ist das Suchvolumen pro Monat so hoch, dass es kaum möglich ist, auf das Keyword zu ranken. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, das Keyword als Nebenkeyword einzubetten. So weiß Google, worum es geht, doch der Fokus liegt auf einem etwas weniger umkämpften Wort.

Tipp: Wenn Sie Keywords recherchieren, surfen Sie unbedingt im privaten Modus. Ansonsten könnte das Ergebnis verfälscht werden. Denn Google analysiert Ihr Suchverhalten und zeigt Ihnen somit auf Sie persönlich zugeschnittene Ergebnisse.

Kennen Sie den Unterschied zwischen Short-Tail-Keywords und Long-Tail-Keywords?

Short-Tail Keywords sind in der Regel kurz und eher allgemein. Sie werden sehr oft gesucht und der Wettbewerb ist stark. Zum Beispiel: „Rezepte“. 

Long-Tail-Keywords hingegen sind spezifischer und länger, der Wettbewerb ist daher meist geringer. Beispiel: „Rote Kerze eckig zum selber machen“.

Es bietet sich also an, Long-Tail-Keywords zu nutzen.

Nutzen Sie Ihre Keywords nicht zu oft

Das Hauptkeyword sollte am häufigsten vorkommen. Achten Sie darauf, dass es gleich im ersten Satz platziert wird und in den meisten Über- und Unterüberschriften. Nebenkeywords sollten hingegen so eingesetzt werden, dass sie den Text thematisch eingrenzen und den Lesefluss erleichtern. Insgesamt sollte der Text daher auf keinen Fall mit Schlagwörtern überladen werden. Für manche Nebenkeywords kann es daher ausreichen, nur einmal vorzukommen.

Googles Algorithmus ist mittlerweile so gut, dass er erkennen kann, wovon der Text handelt und ob er dem Nutzer einen Mehrwert bietet. Versuchen Sie daher möglichst mehr als die Konkurrenz zu schreiben, aber gleichzeitig keinesfalls Füllseite einzubauen. Es gibt das Vorurteil, dass SEO-Texte ohnehin nicht gelesen werden. Das mag zwar manchmal der Fall sein, aber Sie sollten sich trotzdem nicht darauf verlassen.

Schaffen Sie daher einen sinnvollen Rahmen und setzen Sie Keywords strategisch ein, anstatt sie wahllos zu platzieren. Eine zu hohe Keyworddichte kann den Lesefluss stören. Dies straft Google im schlimmsten Fall ab und Sie ranken nicht mehr. Da die Maschine mittlerweile auch Synonyme erkennt, ist dies eine empfehlenswerte Alternative. Sie sollten besseren Content als die Konkurrenz erstellen, nicht einfach nur „mehr“.

Platzieren Sie Ihre Keywords auch hinter den Kulissen

In den SERPs sehen Sie in der Regel eine kleine Vorschau der Seite. So kann der Suchende besser entscheiden, welche Seite er anklickt. Diese Meta-Description sollten Sie auf jeden Fall selbst verfassen. Locken Sie Suchende auf Ihre Seite: Worum geht es, was ist der Mehrwert? Sie können – je nach Kontext – auch Emojis oder spezielle Zeichen nutzen.

In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, einen passenden Meta-Titel wählen. Dieser sollte das Hauptkeyword beinhalten.

Eine weitere Möglichkeit, um der Suchmaschine Informationen zum Inhalt Ihrer Website zu vermitteln ist das Einbetten von Meta-Tags. Es handelt sich hierbei um mögliche Elemente eines HTML- oder XHTML-Dokuments. Es ist für Besucher nicht sichtbar. So können Sie der Suchmaschine u. a. Informationen zum Seiteninhalt, zu Autoren oder anderen Themen liefern.

Strukturieren Sie Ihren Text

Strukturieren Sie Ihren Text so, dass man ihn gut lesen kann und die Navigation leichtfällt. Das bedeutet, dass Sie nicht nur auf Ihre Keywords achten müssen, sondern auch auf die Absatzlänge, die breite der Seite, die Ladegeschwindigkeit und Überschriften. Wie auch in Word können Sie hier H1, H2, H3, … Überschriften markieren und so ein automatisches Inhaltsverzeichnis erstellen. Im besten Fall gelangt man per Mausklick auf das Verzeichnis direkt zur entsprechenden Stelle in Ihrem Text.

Bauen Sie eine sinnvolle interne Linkstruktur auf

Interne Links sind ebenso gern gesehen. Verlinken Sie passende Beiträge miteinander und achten Sie darauf, dass die verlinkten Worte auch wirklich den Inhalt der Zielseite wiedergeben. Durch ein seiteninternes Glossar oder Lexikon können Sie Ihre Linkstruktur stärken und gleichzeitig viel relevanten Content generieren.

Beispiele

(Das unterstrichene Wort sei hier der Link)

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Auch manuelle Hinweise zu ähnlichen Themenseiten sind gut verlinkbar. So können Sie in einem Artikel zum Thema Hundefutter für Welpen auf einen verwandten Eintrag auf Ihrer Seite verweisen. Sie könnten beispielsweise schreiben: „Fürs Training eignen sich kleine und möglichst weiche Hundekekse“ – die Verlinkung sollte auf dem Wort liegen, welches sich auch im Zielartikel befindet.

Im besten Fall verlinken auch fremde Seiten auf Ihre Seite. Je größer und bekannter diese ist, desto besser ist das für Ihr Ranking. Auch hier gilt, dass die verlinkten Begriffe zum Inhalt passen sollten. So ist es auch möglich, einer Seite zu schaden. Sollten zwielichtige Seiten oder Pornoseiten auf Ihren Blog verlinken, kann das Ihrem Ranking schaden. Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen bestehende Backlinks zu Ihrer Seite anzeigen.

Gut zu wissen: Backlinks dürfen eigentlich nach den Google Richtlinien nicht verkauft werden. Das liegt daran, dass Google relevante Suchergebnisse erzielen möchte, was durch eine solche „Werbung“ hinfällig und beeinflussbar wäre. Dennoch verkaufen einige Seiten eine solche Platzierung. Je nach Reichweite und Einfluss kann ein einziger Link mehrere Tausend Euro kosten.

Halten Sie den Nutzer auf Ihrer Seite

Wie bereits erwähnt, erkennt Google, wie lange Suchende auf den besuchten Seiten verweilen. Wenn Ihre Keywords zwar ranken, aber nicht zur Suchintention der Besucher passen, kommt es dazu, dass die Verweildauer höchstens einige Sekunden beträgt. Der schnelle Klick auf den Zurück-Button bleibt von Google nicht unbemerkt. Dies kann sich negativ auf Ihr Ranking auswirken.

Bieten Sie Mehrwert und strukturieren Sie die Seite so, dass es sich lohnt, bis zum Ende zu scrollen. Auch hier gilt natürlich, dass Sie nichtssagende Füllsätze vermeiden sollten.

Noch ein Hinweis zum Schluss: Leider gibt Google keinen Leitfaden heraus, der uns verrät, wie wir unsere Seite gestalten müssen, um ganz oben zu ranken. Das liegt daran, dass der Konzern die Suchmaschine mit den relevantesten Suchergebnissen sein möchte. Um sein Angebot zu optimieren, kommen daher immer wieder Google Updates. Durch den geänderten Algorithmus kann es dazu kommen, dass eine sehr erfolgreiche Seite mit einem Mal in Ihrem Ranking abstürzt oder eine bis dato mittelmäßige Seite aufsteigt.

So müssen Menschen, die im Bereich SEO aktiv sind, sehr viel ausprobieren, vergleichen und Änderungen des Rankings immer wieder beobachten. Es gibt auch hierfür zahlreiche Tools, die Sie nutzen können. Da einige davon kostenpflichtig sind und die Beobachtung der Rankings sowie die Berücksichtigung bzw. Verknüpfung der einzelnen Elemente durchaus zeitintensiv ist, lohnt es sich, Experten zu beauftragen.

 FAQ zum Thema Keywords

Was versteht man unter Keywords?

Ein Keyword ist ein Schlagwort und kann mit verschiedenen Suchmaschinen gesucht werden.  Es handelt sich also um das, was Sie in die Suchmaske eingeben. Keywords sind sehr wichtig, wenn es um die Platzierung einer Website in den Suchergebnissen geht und müssen daher bewusst und mit Bedacht platziert werden.

Welche Keywordtools gibt es?

Es gibt eine ganze Reihe von hilfreichen Keywordtools. Neben Google gibt es noch viele weitere Anbieter. Welches sich am besten für Sie eignet hängt von den gewünschten Funktionen sowie ggf. auch von Ihrem Budget ab. Es gibt kostenfreie und kostenpflichtige Lösungen.

Was macht man mit Keywords?

Keywords sind Schlüsselbegriffe und sind sehr bedeutsam, wenn es um das Ranking einer Website in den Suchergebnissen einer Suchmaschine geht. Sehr grob gesagt, platziert man Keywords auf der Seite, um so als relevantes Suchergebnis ausgespielt und von möglichst vielen Suchenden gefunden zu werden.

Was sind Beispiele für Keywords?

Keywords sind Suchbegriffe, die man in die Suchmaske von Suchmaschinen eingeben kann. Das bekannteste Beispiel ist Google. Ein Beispiel wäre daher das Keyword „Rezepte“.

Wie findet man die richtigen Keywords?

Es gibt viele Möglichkeiten, um die richtigen Keywords zu finden. So finden sich sowohl kostenfreie als auch kostenpflichtige Keywordtools. Sie sollten auf jeden Fall auch Ihre Konkurrenz im Blick behalten. Behalten Sie das Ranking im Auge und prüfen Sie, auf welche Keywords ihre Wettbewerber ranken.

Was ist KWfinder?

Der KWfinder ist eines von vielen Tools, welches Sie zur Keywordrecherche für die Suchmaschinenoptimierung nutzen können. 

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Ronald Wendel

Ronald Wendel