Backlink

Inhaltsverzeichnis

Ein Backlink ist eine Verlinkung von einer Seite auf eine andere. sind aber keine
internen Verlinkungen gemeint, also zum Beispiel Links, die von der Startseite zu einem
Blog derselben Website führen. Demnach sind Backlinks Verlinkungen zu fremden
Seiten.
Ein guter Backlink ist sehr wertvoll, denn Google geht davon aus, dass man nur eine
fremde Seite verlinkt, wenn diese wirklich gut und empfehlenswert ist. Mit gut ist hier
gemeint, dass der Backlink von einer seriösen, möglichst gut besuchten Seite stammt,
die Ihre Website thematisch passend platziert.

Gibt es bereits Backlinks, die zu Ihnen führen? So finden Sie es heraus.

Sie können prüfen, ob Sie durch solche Rückverweise auf anderen Websites gelistet
sind. Dafür eignen sich spezielle SEO-Tools wie beispielsweise Ahrefs. Doch es gibt im
Netz auch kostenlose Möglichkeiten, die Sie über die Google Suche schnell finden
können.

Wie viele Backlinks braucht man?

Je mehr Backlinks auf Ihre Seite verweisen, desto besser: Google und auch viele andere
Suchmaschinen nutzen seriöse Backlinks als Qualitätskriterium, um Ihre Seite
einzuschätzen bzw. zu bewerten. Wenn Ihr Qualitätsfaktor steigt, haben Sie auch eine
höhere Chance, in den Suchergebnissen (SERPs) aufzusteigen und dementsprechend
öfter von Ihrer Zielgruppe gefunden zu werden.

Es sei jedoch darauf verwiesen, dass nicht nur die Backlinks dazu beitragen, dass Sie
gefunden werden. Schauen Sie sich dazu gerne auf unserem Blog um oder stöbern Sie
ein wenig in unserem Lexikon. Dort finden Sie alles, was Sie über die
Suchmaschinenoptimierung sowie das Suchmaschinenmarketing wissen müssen.

Insgesamt gilt: Qualität vor Quantität. Es ist wahrscheinlich hilfreicher, wenn Sie
Backlinks von 10 großen seriösen Seiten haben, als 50 Backlinks von ein und der selben
Seite.

Wie bekomme ich wertvolle Backlinks?

Am besten ist es, wenn Sie „einfach“ gute Inhalte erstellen. Denn je besser und
bekannter Ihre Website wird, desto eher werden Sie auch weiterempfohlen. Die
meisten Unternehmen wissen jedoch, dass Backlinks sehr wertvoll sind und achten
daher penibel darauf, wen Sie in welchem Zusammenhang verlinken.

Manchmal ist eine Verlinkung jedoch nicht zu vermeiden, zum Beispiel dann, wenn Sie
auf eine Website verweisen, von der Sie Informationen entnommen haben oder auf
der andere für Ihre Seite relevante Informationen zu finden sind. Vielleicht müssen
oder wollen Sie auch aus irgendeinem Grund auf die Konkurrenz verweisen, aber Sie
wollen dieser natürlich auch keine kostenlosen Lorbeeren schenken. Dann eignet sich
der sogenannte noFollow-HTML-Tag.

NoFollow bedeutet, dass Google diese Verlinkung nicht nutzt, um die Seite, auf die Sie
verlinken, zu bewerten. Das heißt, der eigentlich so wertvolle Backlink hat keinen Wert
mehr für das Ranking der anderen Seite und ist somit wertlos.

Interessant zu wissen ist, dass das NoFollow-HTML-Tag ursprünglich entwickelt wurde,
um Kommentar-Spam zu verhindern. Denn manch ein Spam beinhaltete Links zu
bestimmten Seiten, um so Backlinks zu generieren und davon zu profitieren.

Kann man Backlinks kaufen?

Auch darf nicht vergessen werden, dass in der Vergangenheit Backlinks verkauft
wurden. Reichweitenstarke Seiten verdienten sich so einiges an Geld und kleinere
Seiten profitierten von der Verlinkung. Im Jahr 2013 hat Google dies jedoch verboten.
Das liegt daran, dass bei gekauften Backlinks nicht klar ist, ob die Qualität der Seite
wirklich so gut ist.

Denn für Geld würde man natürlich auch mittelmäßige oder nicht ganz so relevante
Seiten verlinken. Google möchte seinen Nutzern jedoch nur wirklich relevante und
hilfreiche Seiten in den Suchergebnissen anzeigen. So könnten also die organischen
Suchergebnisse manipuliert werden. Mit organischen Suchergebnissen sind die
Ergebnisse gemeint, die nicht beworben werden können. Also die ganz normalen
Ergebnisse, welche durch den Algorithmus nach Relevanz geordnet und ausgespielt
werden.

Natürlich wird trotz des Verbots immer wieder ein Backlink gekauft bzw. verkauft.
Wenn dies nicht entsprechend gekennzeichnet wurde, kann Google dies natürlich nicht
nachvollziehen. Wir raten Ihnen jedoch dringend von einem Kauf ab. Denn viel schöner
ist doch ein ehrlicher Erfolg. Auch kann ein Backlink je nach Reichweite der
verlinkenden Seite mehrere Tausend EUR kosten.

Doch der wohl wichtigste Haken an der Sache ist das Risiko, erwischt zu werden. Sollte
Google verdächtige Aktivitäten feststellen, kann es sein, dass der Algorithmus Ihre
Seite so hart abstraft, dass Ihre Reichweite signifikant abfällt. Und das möchte wirklich
niemand, richtig? Deshalb investieren Sie Ihr Geld und Ihre Zeit lieber in
überzeugenden Content und eine funktionierende, schnelle und verständliche
Website.

Können Backlinks meiner Seite auch schaden?

Backlinks, die auf Ihre Domain führen, sollten von seriösen und im besten Fall auch
reichweitenstarken Websites ausgehen. Davon profitieren Sie am meisten. Somit ist
ein Backlink nicht immer gut. Denn der Algorithmus prüft die verlinkende Seite auf Herz
und Nieren. So wird unter anderem festgestellt, ob die Seite Abstrafungen erhalten
hat, wie die thematische Relevanz ist, wie viele ausgehende Links vorhanden sind, wie
es mit dem TrustRank aussieht und welches Keyword beim Verlinken genutzt wurde.

Sollten Sie beispielsweise Kühlschränke verkaufen, ist es besser, wenn der Link auf dem
Wort „Kühlschränke“ liegt, anstatt auf dem Wort „hier“ (Beispiel: Klicken Sie hier).
Verlinkungen von Pornoseiten sind natürlich auch überhaupt nicht förderlich. Hilfreich
sind Verlinkungen von branchenspezifischen Seiten, Blogs, Fachartikel oder andere
seriöse Seiten.

Zusammenfassung

Backlinks sind Verlinkungen, die von einer Website auf eine Fremdseite führen. Wenn
Sie von seriösen und reichweitenstarken Websites ausgehen, sind sie sehr wertvoll, da
viele Suchmaschinen Backlinks als einen (von vielen) Qualitätsfaktoren ansehen.
Sollten Sie beispielsweise in einem Artikel auf die Domains Ihrer Konkurrenten
verlinken, ist es empfehlenswert einen HTML-Tag zu setzen: den NoFollow-Tag. Denn
so hat der Link keinerlei Vorteile mehr für die andere Domain.

Backlinks zu kaufen ist kein guter Stil und wird von Google abgestraft. Sie sollten
regelmäßig prüfen, welche Backlinks auf Ihre Seiten verweisen. Denn für Google und
somit auch für Ihre Relevanz und Seriosität ist es wichtig, dass die Backlinks thematisch
passend sind und nicht von themenfremden Seiten ausgehen.

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Bekim

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