Affiliate Banner

Inhaltsverzeichnis

Affiliate Banner

Affiliate Banner haben im Grunde genommen dieselbe Funktion wie gedruckte
Werbeanzeigen. Sie fallen ins Auge und werden gezielt platziert, um potenzielle Kunden auf
ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen aufmerksam zu machen. Der
Unterschied zum Print ist eigentlich nur der, dass Affiliate Banner auf Websites zu finden sind
und anklickbar sind. Lesen Sie hier, was Sie dabei beachten müssen.

Kennen Sie schon unseren Blogbeitrag zum Thema Affiliate Links? Falls nein, empfehlen wir
Ihnen, diesen zuerst zu lesen. Falls Ihnen dazu die Zeit fehlt, hier eine kurze
Zusammenfassung: Affiliate Links basieren auf einer Vermittlungsprovision. Die
Zahlungsmodelle sind dabei sehr unterschiedlich, eine Möglichkeit ist zum Beispiel die
Bezahlung per Klick (PayperClick).


Affiliate Links können an vielen verschiedenen Stellen gesetzt werden und leiten die Nutzer,
Leser bzw. Betrachter auf eine andere Seite. Somit gibt es einen Merchant (Händler) und
einen oder mehrere AffiliatePartner, die durch diese Links für den Merchant werben. Sie
nutzen also die eigene Reichweite, um durch die Links Empfehlungen zu machen. Dafür zahlt
der Merchant eine Provision.

Was ist der Unterschied zwischen einem Affiliate Link und Affiliate Banner?

Der Unterschied zwischen einem affiliaten Link und einem affiliaten Banner ist eigentlich nur
die Aufmachung. Während ein Link entweder eine anklickbare Landingpage oder ein
anklickbares Wort bzw. eine anklickbare Wortgruppe darstellt, ist ein affiliater Banner ein
anklickbares grafisches Element, was häufig auch ein besonderes Design aufweist. Wie
eingangs beschrieben optisch vergleichbar mit Werbeanzeigen in Zeitschriften.

Natürlich ist das Design bei Print-Anzeigen ergänzt. Affiliate Banner hingegen können frei
gestaltet werden, oftmals sind sie daher auch animiert oder wechseln zwischen ihren
Anzeigen. Besonders beliebt sind sogenannte HTML-Banner. Damit ist es unter anderem
auch möglich, neben der reinen Verlinkung weitere Funktionen einzurichten, zum Beispiel
die Möglichkeit, eine Aktion (Newsletter Anmeldung etc.) auszuführen.

Sollten Sie für diese Art von Werbung schalten, müssen Sie es schaffen, den Nutzer zwar
anzusprechen, aber dennoch nicht zu nerven oder mit Reizen zu überfluten. Ebenso spielt
das Format der affiliaten Banner eine Rolle. So ist es von Bedeutung, ob die Ausspielung auf
mobilen Endgeräten stattfinden soll oder nicht.

Affiliate Banner: gibt es Nachteile?

Ist der Banner ansprechend gestaltet, ist das schon die halbe Miete. Besonders eindrücklich
ist der optische Reiz, der natürlich eine besondere Wirkung hat. So kann man passende
Anzeigen auf themenähnlichen Seiten verankern. Ein Beispiel wäre ein Blog über Hunde. So
könnte man einen Banner mit Werbung für allergikerfreundliches Hundefutter platzieren,
zum Beispiel über einem Blogbeitrag über Hunde mit sensiblem Magen.

Doch so einfach ist es nicht immer. Denn sicherlich kennen auch Sie die unendliche Vielzahl
von Popups und Werbeanzeigen im Internet. So ist man als Nutzer allein aus Prinzip
schneller genervt und nimmt die Werbungen vielleicht gar nicht mehr wirklich wahr. So
kommt es schnell dazu, dass der Banner weggeklickt oder einfach übersehen wird. Auch Ad
Blocker gehören für viele Menschen zum Alltag.


Oftmals wird auch nur aus Versehen auf einen Banner geklickt und auch allgemein ist die
Klickrate vergleichsweise gering. Durch die Bilder und Animationen kann sich die
Ladegeschwindigkeit verlängern und auch die wahrgenommene Professionalität einer
Internetseite kann dadurch sinken.

Affiliate Banner: welche Vorteile gibt es?

Der große Vorteil ist, dass Banner content-spezifisch sind. Auf einer Seite über vegane
Ernährung wird sich daher wohl kaum eine Anzeige für eine Angel finden. Die positive Folge
liegt klar auf der Hand – wenn der Inhalt des Banners ansprechend gestaltet ist und zur
besuchten Website passt, ist die Chance größer, dass der Nutzer diesen als relevant einstuft
und sich inspirieren lässt.

Eine weitere gewinnbringende Möglichkeit ist das Retargeting. Mit Sicherheit ist Ihnen dies
auch schon begegnet. Wenn Sie zum Beispiel in der Vergangenheit Produkte in Ihren
Warenkorb gelegt haben und die Seite dann ohne Kaufabschluss verlassen haben, tauchen
exakt diese Produkte in anderen Apps oder auf anderen Websites als Banner wieder auf.

Trotz der oben genannten Nachteile können Banner eine sehr positive Wirkung haben. Denn
sie ziehen die Blicke auf sich und auch ohne einen Klick steigert sich der
Wiedererkennungswert. Es geht bei Affiliate Bannern also nicht nur um die reine
Verkaufsförderung, sondern vielmehr auch ums Branding. Je öfter potenzielle Kunden Ihre
Banner sehen, desto eher werden sie sich auch daran erinnern. So steigt also auch die
Markenbekanntheit.

Ein Tipp zum Ende: Je nischiger die Partnerseite, desto besser. Denn wer beispielsweise auf
einer Haustierseite einen Banner für Terrarien sieht, muss noch lange kein Reptilien- oder
Fischehalter sein. Auf einem Blog über Schlangen sieht die Sache natürlich wieder anders
aus. Wir halten also fest: affiliate Banner können durchaus profitabel sein und ziehen meist
schon allein durch ihr Design die Aufmerksamkeit auf sich.

Visuelle Eindrücke sprechen Menschen in der Regel mehr an als Texte, wenn die Seite also
nicht von Werbung überladen ist, besteht trotz geringer durchschnittlicher Klickrate die
Chance auf eine Steigerung der Markenbekanntheit. Setzen Sie daher auf Qualität anstatt
Quantität. Ein Affiliate Banner sollte eindeutig und übersichtlich gehalten sein, ohne zu viel
Geblinke und Übertreibungen.

Sie mögen den artikel?

Share on facebook
Auf Facebook teilen
Share on twitter
Auf Twitter teilen
Share on linkedin
Auf Linkedin teilen
Share on pinterest
Auf Pinterest teilen
Bekim

Bekim