Keywordrecherche – Finden Sie die richtigen Schlüsselbegriffe für Ihre Website

Inhaltsverzeichnis

Wer möchte, dass die eigene Website gefunden wird, kommt an einer
Keywordrecherche nicht vorbei. In diesem Rahmen werden Schlagwörter gesucht, die
auf der Seite platziert werden und der Suchmaschine zeigen, worum es geht.

Ziel ist, in den Suchergebnissen (SERPs) möglichst relevante Seiten zu listen, die zur
Intention des Nutzers passen. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Keywordrecherche
optimieren können, um ihr Ranking in den Suchergebnissen zu verbessern und mehr
Websitebesucher zu gewinnen.

Definition der Keywordrecherche

Mit der Keywordrecherche können Sie herausfinden, was potenzielle Kunden in die
Suchmaske einer Suchmaschine eingeben, um Inhalte wie die Ihren zu finden. Auch
können Sie sich auf diesem Weg einen Überblick über die Wettbewerbssituation
verschaffen. Manche Schlagworte sind sehr hart umkämpft, da sie zum Beispiel sehr
bekannt sind oder sehr oft gesucht werden.

Gerade für Unternehmen, deren Internetauftritt gerade erst aufgebaut wird, eignen sich
daher sogenannte Long-Tail-Keywords. Hierbei handelt es sich um sehr spezifische
Sucheingaben. Ein Beispiel wäre „Kleid kaufen grün mit Beinschlitz“. Da das
Schlüsselwort so spezifisch ist, wird es nicht so oft gesucht. Dementsprechend niedrig
ist auch der Wettbewerb und es ist deutlich einfacher, auf der ersten Seite der
Suchergebnisse zu erscheinen.

Natürlich gibt es noch weitere Suchmaschinen, zum Beispiel Bing. Zwar ist die
Suchmaschinenoptimierung im Hinblick auf die verschiedenen Anbieter vergleichbar,
aber es finden sich dennoch Unterschiede. Daher kann man die Angaben leider nicht
verallgemeinern. Da Google aktuell noch den Markt anführt, wird dieser Artikel seinen
Fokus ausschließlich auf die Keywordrecherche im Hinblick auf diese Suchmaschine
setzen.

keyword-suche-blumenmädchen

Keywords, die Ihnen im Rahmen der Keywordrecherche begegnen

Sie kennen bereits die Bedeutung von Long-Tail-Keywords. Im Rahmen der
Keywordrecherche werden Sie aber auf jeden Fall noch anderen Schlüsselbegriffen
begegnen. So gibt es auch das Gegenstück zu den spezifischen Nischenkeywords:
Man spricht hier von Short-Tail-Keywords. Diese sind deutlich weniger spezifisch und
bestehen meist aus nur einem oder in Ausnahmefällen auch aus bis zu drei Worten.
Dementsprechend hoch ist hier in der Regel auch der Wettbewerb.

Es gibt auch noch andere Arten von Schlüsselbegriffen. Diese haben mit der
Suchintention des Nutzers zu tun. Wer einen oder mehrere Begriffe in die Suchmaske
eingibt, kann auf diesem Wege zum Beispiel etwas kaufen oder sich einfach nur
informieren wollen, zum Beispiel über das Wetter. Folgende intentionsorientierte
Keywords lassen sich bei der Keywordrecherche unterscheiden:

  • Kommerzielle Keywords: Wer ein kommerzielles Keyword in die Suchmaske
    eingibt, möchte etwas kaufen. Ein klares Beispiel wäre „Kleid kaufen“. Doch
    auch andere Begriffe, zum Beispiel „Esstisch“ sind in der Regel kommerzieller
    Art.
  • Marken Keywords: Damit sind Suchbegriffe gemeint, die in Verbindung zu
    einer Marke stehen. Das bedeutet, der Nutzer kennt die Marke und sucht
    bewusst nach etwas, was damit in Zusammenhang steht. Ein Beispiel wäre die
    Suche nach „Coca-Cola Adventskalender“.

„Coca-Cola“ ist ein Beispiel für ein Marken Keyword. Der Nutzer kennt die Marke bereits und sucht
explizit in diesem Zusammenhang.

  • Keywords zur Navigation: Wer ein solches Suchwort nutzt, möchte in der
    Regel zu einer bestimmten Seite navigiert werden. So kann man in die
    Suchmaske „Amazon“ eingeben und kommt über die Suchergebnisse auf die
    Seite.
  • Transaktionsorientierte Keywords: Eine Transaktion kann sich – wie bei
    kommerziellen Keywords – auch auf einen Kauf beziehen. Die Intention ist
    jedoch etwas breiter gefasst. So zählen alle möglichen Aktionen zu einer
    Transaktion. Neben einem Kauf kann dies zum Beispiel ein Download, eine
    Newsletter-Anmeldung oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars sein.
  • Informationsorientierte Keywords: Ein Beispiel für ein solches Suchwort ist
    „Photosynthese“. Wer dieses Wort in die Suchmaske eingibt, erhofft sich
    wahrscheinlich Informationen dazu. Vielleicht ist es ein Schüler, der für eine
    Klassenarbeit lernt. Sollten Sie während Ihrer Keywordrecherche auf dieses
    Wort treffen und es als relevant einstufen, können Sie Ihren Content
    entsprechend ausrichten. Doch aufgepasst: Das Wort ist informationsorientiert.
    Möchten Sie in diesem Zusammenhang etwas verkaufen (zum Beispiel ein
    Wissensspiel oder Pflanzenzubehör), müssen Sie ein anderes Suchwort
    wählen.
  • Lokale Schlüsselbegriffe: Hier geht es um standortbezogene Suchen. Ein
    Beispiel dafür wäre „Hautarzt Stuttgart“.
  • News: Zwar handelt es sich hier im engeren Sinne auch um Informationen, die
    abgefragt werden, manche Experten grenzen jedoch die Intention „Neuigkeiten“
    ab. Ein Beispiel könnte „Angela Merkel“ sein oder „Coronaregeln“.

Um herauszufinden, welche Intention hinter einem Suchbegriff steht, können Sie
diesen ganz einfach googlen. Wichtig ist, dass Sie dies im privaten Suchmodus tun,
ansonsten können die Suchergebnisse verfälscht sein. Der Grund ist, dass die
Suchmaschine sich an Ihrem Such- und Surfverhalten orientiert und
dementsprechenden Content listet.

Je nachdem, wie die Suchergebnisse ausfallen, können Sie im privaten Surfmodus
einschätzen, welche Intention in der Regel hinter dem Begriff steht. Erscheinen zum
Beispiel Shopping Anzeigen, handelt es sich um eine kommerzielle Intention (Kauf).

Welche Keyword Recherche Tools gibt es?

Für eine effektive Keywordrecherche sollten Sie unterschiedliche Ansätze
kombinieren. Besonders niedrigschwellig ist die Nutzung von Google Suggest. Hierfür
geben Sie einfach ein passendes Keyword in die Suchmaske ein, starten diese aber
noch nicht. Sie werden Suchvorschläge erhalten, indem Worte ergänzt werden.
Bleiben wir bei unserem Beispiel mit dem gepunkteten Kleid: Die Suchmaschine
schlägt uns nun verschiedene Farben vor, aber auch eine bestimmte Marke.

Google Suggest macht Ihnen Suchvorschläge zu Ihrem Keyword.

Für eine wirklich effektive Keywordrecherche ist dies jedoch bei Weitem nicht
ausreichend. So sollten Sie auf jeden Fall auch auf mindestens ein Analysetool
zugreifen, um weitere Keywords zu finden, das Suchvolumen abzurufen oder den
Wettbewerb einschätzen zu können.

Kostenlos und sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang der Google Ads
Keyword Planer. Hier können Sie die jeweiligen Informationen zu einzelnen Keywords
abrufen, aber auch andere passende Keywords finden, auf die Sie von selbst vielleicht
nicht gekommen sind.

Exkurs: Google Ads
Die „normalen“ Suchergebnisse nennt man auch organische Suchergebnisse. Für sie
wird kein Geld gezahlt und das Ranking ergibt sich durch die Relevanz der Inhalte
sowie die entsprechende Suchmaschinenoptimierung. Durch Google Ads ist es jedoch
u. a. auch möglich, Geld zu investieren, um mehr Sichtbarkeit und ein gutes Ranking
zu erzielen. Es handelt sich dann um bezahlte Anzeigen, welche auch als solche
gekennzeichnet sind.Neben den Suchanzeigen gibt es auch weitere
Werbemöglichkeiten, darunter zum Beispiel unterbrechende Werbevideos, welche
dann automatisch in häufig aufgerufenen YouTube-Videos geschaltet werden.
Ein besonderer Vorteil ist hier auch die Budgetplanung. Es gibt keine versteckten
Kosten und man kann ganz genau festlegen, wie viel man maximal ausgeben kann.Darauf aufbauend kann man dann ganze Kampagnen erstellen. In diesem
Zusammenhang können Sie auch konkrete Ziele für Ihre Anzeigen festlegen (zum
Beispiel Seitenaufrufe maximieren) und passende Keywords hinzufügen oder
ausschließen.
Um den Keyword Planer zu nutzen, brauchen Sie einen Google Ads Account

Was hat es bei der Keywordrecherche mit dem Suchvolumen auf sich?

Das Suchvolumen wird als Zahl angegeben, die sich auf die Menge der Suchanfragen
pro Monat bezieht. Da dies natürlich nicht immer genau gleich ist, schwanken die
Zahlen und man spricht eher von einem ungefähren Wert. Für die sogenannte Onpage
Suchmaschinenoptimierung sind diese Angaben von großer Bedeutung. Anhand des
Suchvolumens können Sie bei Ihrer Keywordrecherche einschätzen, wie der Traffic in
etwa ausfallen wird und wie hart das Keyword von Wettbewerbern umkämpft ist.

Um das Suchvolumen zu ermitteln, können Sie auf viele verschiedene Keyword
Recherche Tools zurückgreifen. Eines davon ist der bereits vorgestellte Google Ads
Keyword Planer. Ein weiteres Angebot ist Google Trends. Allerdings sollten Sie sich
darüber bewusst sein, dass dieses Keyword Recherche Tool nicht besonders exakte
Werte messen kann. Für Vergleiche oder weltweite Analysen eignet es sich aber sehr
gut.

Es gibt noch viele weitere Anbieter, mit deren Tools Sie Ihre Keywordrecherche
durchführen und das Suchvolumen ermitteln können. Wir möchten uns jedoch auch
hier auf Google konzentrieren.

Damit Ihnen keine wichtigen Keywords verlorengehen, sollten Sie bei Ihrer
Keywordrecherche genau wissen, wie Sie die einzelnen Informationen deuten bzw. für
Ihre Website nutzen können. Für einige Schlüsselwörter wird Ihnen vielleicht sogar ein
Suchvolumen von null angezeigt. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass Sie diese
bei Ihrer Keyword Analyse ignorieren sollten.

Wie bereits an früherer Stelle erläutert, handelt es sich bei den Werten um Richtwerte.
Genauer gesagt um Durchschnittswerte eines Jahres. Schwankungen aufgrund
verschiedener Faktoren können anhand des Suchvolumens nicht berücksichtigt
werden. Ein Bespiel dafür ist das Keyword „Weihnachtsdeko“. Das Suchvolumen wird
im Frühjahr deutlich geringer sein als kurz vor Heiligabend.

Auch Keywords, deren Suchvolumen sich je nach Standort unterscheiden werden hier
schnell unterschätzt. Möchten Sie beispielsweise einen Partyraum in Stuttgart
vermieten, werden entsprechende Keywords natürlich sehr viel häufiger in Stuttgart
und Umgebung gesucht als deutschlandweit. Generell ist es wichtig, dass Sie bei
Ihrem Keyword Recherche Tool das Land einstellen. Denn damit verbunden ist
natürlich auch die Häufigkeit für Keywords in bestimmten Sprachen.

Achten Sie darauf, dass Sie bei Ihrem Keyword Recherche Tool das richtige Land einstellen. Ansonsten kann das
Suchvolumen verfälscht sein.

Hinzu kommt die Annahme, dass Nutzer, die keine Anzeigen über Google Ads
schalten bzw. nur ein geringes Werbebudget bereitstellen, deutlich ungenauere
Suchvolumina erhalten. Dies wurde von einigen Experten in der Vergangenheit
beobachten.

Sie sehen also, dass die Keywordrecherche ein recht komplexer Vorgang ist, der durch
viele verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Dennoch bilden die zur Verfügung
gestellten Werte wichtige Richtwerte und sollten in jedem Fall zur Orientierung genutzt
werden. In diesem Zusammenhang sei nochmals auf Keywords mit sehr geringem
Suchvolumen verwiesen. Hier sollten Sie zunächst prüfen, inwieweit der Suchbegriff
zu Ihrem Ziel bzw. zu Ihrer Website passt und welche Suchintention dahintersteckt.

Ebenso sollten Sie sich Gedanken über mögliche Schwankungen machen (Standort,
Jahreszeit, Trends, …). So kann es sehr zielführend sein, wenn Sie diese Begriffe
dennoch verwenden. Ein weiterer Vorteil ist, der bereits erwähnte, niedrige
Wettbewerb, der mit einem geringen Suchvolumen verbunden ist.

Prüfen Sie das Keyword aber trotzdem unbedingt in der privaten Google Suche, denn
manchmal ist der Wettbewerb zwar gering, doch die erste Seite der Suchergebnisse
ist von sehr bekannten, etablierten und gut besuchten Unternehmen gefüllt. Diese zu
übertrumpfen ist sehr schwer.

Die Keywordrecherche sollte immer ganzheitlich durchgeführt werden. Nutzen Sie die Google Suche,
aussagekräftige Keyword Recherche Tools und denken Sie um die Ecke.

Exkurs: Offpage Suchmaschinenoptimierung

Zwar geht es in diesem Artikel um die Keywordrecherche, wir möchten Ihnen aber
dennoch kurz den Hinweis geben, dass für eine effektive Suchmaschinenoptimierung
mehr notwendig ist als Onpage SEO (wozu auch die Keyword Analyse gehört).

So sollten Sie auch den Offpage-Bereich im Auge behalten, also alles, was nicht auf
Ihrer eigenen Website abläuft. Besonders nennenswert sind hier sogenannte
Backlinks. Hierbei handelt es sich um Links zu Ihrer Website, die von anderen Seiten
ausgehen. Handelt es sich bei der verlinkenden Seite um eine etablierte und als seriös
eingestufte Seite, so verbessert dies wiederum die Relevanz Ihrer Seite enorm. Einen
solchen Backlink zu erhalten ist jedoch eher schwer, denn wer verschenkt schon
freiwillig solch wertvolle Lorbeeren? Ihre Konkurrenz sicher nicht. Auch muss Ihre
Seite erstmal bekannt genug sein, damit andere Seiten Sie kennen und verlinken.

Ebenso geht man davon aus, dass sogenannte Social Signs (also Interaktionen von
Nutzern mit Ihrem Unternehmensprofil in den sozialen Medien) ebenfalls das Ranking
beeinflussen können. Gemeint sind also u. a. Pins auf Pinterest, das Teilen von
Inhalten, Likes, Kommentare etc. Ob Google dies allerdings mit der Website in
Verbindung bringt und sich dies auf die Qualität der Seite und somit auch das Ranking
auswirkt, ist jedoch umstritten. Manch ein Experte geht fest davon aus, schaden kann
es in jedem Fall nicht. Es ist ohnehin ratsam, als Unternehmen auch auf den sozialen
Medien aktiv zu sein. Zumindest dann, wenn eine relevante Zielgruppe sich dort
aufhält. Backlinks sind aber in jedem Fall sehr wertvoll.

Eine Keyword-Recherche durchführen

Schritt 1: Wer soll auf Ihrer Website landen und warum?

Zunächst sollten Sie Ideen sammeln. Werden Sie sich darüber bewusst, was Sie mit
der Suchmaschinenoptimierung genau erreichen möchten. Wollen Sie an Sichtbarkeit
gewinnen, mehr Verkäufe generieren, neue Zielgruppen ansprechen? Danach sollten
Sie sich um die Seite kümmern, welche Sie als erstes erstellen möchten. Es ergibt sich
damit.

Das bedeutet, Sie legen ein Thema fest, zu dem ein Text erstellt werden soll. Denn im
Endeffekt soll die Keywordrecherche Ihnen ja genau dabei helfen: Sie möchten einen
suchmaschinenoptimierten Text erstellen, der die passende Zielgruppe mit der
passenden Intention erreicht. Um dies zu erreichen, müssen Sie die richtigen SEO
Keywords finden und entsprechend platzieren.

Anders ausgedrückt sollten Sie im ersten Schritt deine Zielgruppe kennenlernen.
Versetzen Sie sich in deren Position, was erhoffen sie sich von Ihrem Produkt oder
Ihrer Dienstleistung? Welche Informationen sollten auf der Website zu finden sein,
welche Intention steckt hinter ihrer Suche?

Versetzen Sie sich zu Beginn ihrer Keyword Analyse in Ihre gewünschten Websitebesucher hinein: Wer soll aus
welchem Grund Ihre Seite aufrufen?

Man kann diesen Gedanken auch umdrehen. Hier bewegen wir uns fast schon im
Bereich der Personas. Was wünschen Sie sich für Kunden? Wer soll Ihre Website
besuchen und warum? Welches Problem soll gelöst oder welches Bedürfnis gestillt
werden? Denken Sie dabei auch an die Gründe für die Suche.

Dabei sollten Sie auch mögliche Gefühle berücksichtigen. Was verleitet die Person zu
genau dieser Google Suche? Fühlt der Nutzer sich einsam oder möchte seine
Langeweile vertreiben? Ist womöglich ein Streit der Auslöser? Steht ein
Vorstellungsgespräch oder ein Date an? Hat die Person Hunger oder möchte das
Rauchen aufhören? Es gibt unzählige Möglichkeiten. Nehmen Sie Ihre Zielsetzung, Ihr
Produkt oder Ihre Leistung als Grundlage und denken Sie sich dazu passende
Szenarien aus.

Schritt 2: Sinnvolle SEO Keywords finden

Aufgrund Ihrer Vorarbeit können Sie sich nun schon erste Schlüsselwörter überlegen.
Schreiben Sie ruhig erstmal alles auf, was Ihnen einfällt. Nach und nach werden Sie
dann Ordnung in Ihre Sammlung bringen und mithilfe der Keyword Analyse Tools
aussortieren.

Ergänzen Sie Ihre Ideenliste durch Vorschläge von Google Suggest und gehen Sie
dabei auch auf Ähnliche Suchvorschläge ein, welche Google Ihnen am Ende der Seite
vorschlägt. Manchmal werden Ihnen auch ganze Fragen in den SERPs angezeigt. Es
handelt sich hierbei um eine sogenannte FAQ-Funktion die Google erkennen kann.
Dies sollten sie auf jeden Fall auch für Ihre Website verfassen.

FAQs in den Google Suchergebnissen (SEPRs)

 

„Ähnliche Suchanfragen“ als Vorschlag von Google

Zwar fokussieren wir uns in diesem Artikel auf Google, doch auch Amazon kann Ihre
Keywordrecherche sehr unterstützen. Gerade dann, wenn Sie affiliate Links einsetzen
oder Amazon als weiteren Vetriebskanal nutzen. Hier gehen Sie einfach genauso vor,
wie bei Google Suggest. Geben Sie eine Auswahl Ihrer Keywords nacheinander ein
und schauen Sie, was Amazon Ihnen vorschlägt. Genauso funktioniert es auch bei
YouTube. Fügen Sie interessante Keywords Ihrer Liste hinzu.

Schritt 3: Nutzen Sie Keyword Recherche Tools

Welches Tool Sie nutzen möchten, steht Ihnen offen. Wie bereits angedeutet, gibt es
kostenpflichtige und kostenlose Anbieter. Wir haben Ihnen bereits den Google Ads
Keyword Planer vorgestellt, daher werden wir an dieser Stelle keine weiteren Details
nennen. Denken Sie daran, was Sie weiter oben im Text zum Suchvolumen und zum
Wettbewerb gelernt haben.

Schritt 4: Beziehen Sie Ihre Wettbewerber in die Keyword Recherche ein

Bestenfalls analysieren Sie auch Ihre Wettbewerber. Welche Keywords nutzen diese
und auf welchem Platz in den Suchergebnissen erscheinen sie damit? Leider können
Sie diese Information nicht durch Google Ads herausfinden.

Alternativen sind u. a. Ahrefs oder Ubersuggest. Beide Angebote sind in dieser
Hinsicht zwar kostenpflichtig, aber sehr lohnend. Denn so können Sie ebenfalls
versuchen, auf die entsprechenden Keywords zu ranken und auf dem Markt mithalten.

Schritt 5: Bringen Sie Ordnung in Ihre Keyword Analyse

Sie sollten nun eine recht lange Liste an Keywords haben. Bestenfalls haben Sie auch
die Suchvolumina ermittelt und den Wettbewerb geprüft. Nun gilt es, die Keywords zu
sortieren und Doppelungen zu streichen. Empfehlenswert ist ein Excel Tabelle, in der
Sie bei Bedarf auch mit farblichen Markierungen arbeiten könnten.

Sie sollten Ihre Liste mit Schlüsselbegriffen bestenfalls ordnen. Dies funktioniert zum Beispiel gut mir.
Microsoft Excel

Sollten Ihre zeitlichen Ressourcen es erlauben, bietet es sich hier an, die
Schlüsselbegriffe nach Suchintention zu ordnen. So können Sie nach und nach
passende Hauptkeywords aus Ihrer Liste herausfiltern. Ein Hauptkeyword gehört zu
jeweils einer Landingpage.

Mit Nebenkeywords sind Schlüsselworte gemeint, die zu Ihrem gewählten
Hauptkeyword passen, also mindestens entfernt damit zu tun haben. Dazu gehören
auch Synonyme, die sehr wichtig sind.

Die Nutzung von Nebenkeywords hat den Vorteil, dass auch diese ein Ranking
ergeben und Google insgesamt besser einschätzen kann, worum es in Ihrem Artikel
geht. Auch decken Sie somit verschiedene Ausdrucksweisen und Suchintentionen ab.
Das wiederum verbessert auch das Ranking Ihres Hauptkeywords.

Sind Sie mit diesem Schritt fertig, sollten Sie mehrere Hauptwörter mit jeweils
verschiedenen Nebenwörtern gesammelt haben. Jetzt können Sie endlich anfangen,
Ihren Content zu erstellen.
Tipp: In diesem Artikel geht es nur um die Keyword Recherche. Dies ist jedoch leider
nicht genug, um ein gutes Ranking in den SERPs zu erzielen. Vielmehr sollten Sie sich
u. a. auch um die Nutzerfreundlichkeit (Ladegeschwindigkeit, Mehrwert, Lesbarkeit,
…) kümmern. Stöbern Sie gerne durch unseren Blog, dort finden Sie hilfreiche Tipps
und Tricks zum Thema SEO.

Schritt 6: Kontrollieren Sie Ihren Erfolg

Mit dem fertigen Content ist es noch nicht getan. Schließlich möchten Sie doch wissen,
ob sich der Aufwand gelohnt hat und wie Sie Ihre Ergebnisse optimieren können.
Darum ist es wichtig, dass Sie auch nach der Veröffentlichung Ihr Ranking im Blick
behalten.

Bedenken Sie dabei auch, dass eine Suchmaschinenoptimierung nicht über Nacht
bessere Rankings erzielt. Vielmehr handelt es sich um einen Prozess. Haben Sie
daher Geduld und kümmern Sie sich weiterhin darum, noch mehr relevante Inhalte zu
erstellen und Ihre Entwicklungen zu verfolgen.

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein komplexer Prozess, zu dem u. a. auch die Keywordrecherche gehört. Diese bildet die
Grundlage, denn die gesuchten Begriffe stellen die Verbindung zwischen Nutzer und Seite dar.

Ein kostenfreies Tool zur Überprüfung Ihrer Keywords ist die Google Search Console.
Hier können Sie Ihre URL eingeben und sehen, über welche Suchanfragen die Nutzer
am häufigsten auf Ihre Seite gelangen, aus welchen Ländern sie darauf zugreifen und
vieles mehr. Auch können Sie sehen, wie vielen Menschen Ihre Seite in den SERPs
angezeigt wurden und wie viele von diesen Nutzern tatsächlich geklickt haben.

Sogar die Geräte, von denen die Menschen auf Ihre Seite zugreifen, können Sie sich
anzeigen lassen. Ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Zur Suchmaschinenoptimierung
gehört auch die Optimierung für mobile Geräte. Denn immer mehr Leute greifen auf
Ihr Smartphone oder Tablet zurück und erledigen alles online. So kann man OnlineBanking nutzen, Online-Shopping betreiben, Filme und Serien streamen,
kommunizieren und sogar seinen ganzen Wocheneinkauf darüber abwickeln.

Gerade für lokale Angebote (Läden, Restaurants, Werkstätten, …) ist dies von
Bedeutung. Sicherlich haben auch Sie schon einmal per Handybrowser eine
Geschäftsstelle gesucht und konnten so problemlos auf die Adresse, die
Öffnungszeiten und die Telefonnummer zugreifen.

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Ronald Wendel

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