Erfolgreiche Gesprächsführung Teil 3 – Gesprächsförderer

Elemente, die die Kommunikation zwischen Personen unterstützen und erleichtern, werden als Gesprächsförderer bezeichnet. Gesprächsförderer sorgen beispielsweise dafür, dass Du Dich gezielter auf Dein Gegenüber konzentrierst. Du verdeutlichst Deinem Gegenüber damit, dass Du ihm Deine volle Aufmerksamkeit schenkst und an dem interessiert bist, was er sagt.

 

Gesprächsförderer 

Im Weiteren lernst du die zehn wichtigsten Gesprächsförderer kennen. Vorab erinnere ich Dich gerne auch hier noch einmal daran, dass Du mit einer guten kommunikativen Kompetenz nicht nur effektiver Gespräche führen kannst, sondern auch sympathischer wirkst.

 

  • Zusammenfassen 

Wenn Du das Gesagte Deines Gegenübers zusammenfasst, kannst Du damit herausstellen, was ihm wichtig ist. „Wenn ich dich richtig verstehe, dann…“

 

  • Klären, auf den Punkt bringen

Das auf den Punkt bringen trägt dazu bei, das Gespräch auf das Wesentliche zu fokussieren. „Du meinst wir sollten…?“ Dem Anderen Verständnis zu signalisieren meint dabei keinesfalls ihm auch zuzustimmen.

 

  • Einschränkende Wiederholung 

„Immer komme ich zu spät!“ – Starre Ansichten sind demotivierend. Sie können jedoch aufgeweicht werden, indem der Bestätigung eine gleichzeitige zeitliche Fixierung hinzugefügt wird: „Ja, bisher war dies des Öfteren der Fall.“ Zur Formulierung eignen sich ebenso „zurzeit“, „momentan“ und „früher“

 

  • Übertriebene Bestätigung 

Eine abgeschlossene Aussage des Gegenübers kann durch eine übertriebene Verallgemeinerung (z.B. „völlig ausgeschlossen“,„nie“ oder „unter keinen Umständen“) fortgeführt werden. Dies führt zu einer Konkretisierung des Standpunktes und bestärkt Dein Gegenüber.

 

  • In Beziehung setzen 

Durch die Verknüpfung von zwei Seiten, kann das Wesentliche hervorgehoben werden. Hierzu eigenen sich die Formulierungen „einerseits“/ „andererseits“.

 

  • Nachfragen

„Du sagst,… Was heißt das?“ „Kannst du mir ein Beispiel dafür geben?“ Das sind zwei Beispiele für mögliche Nachfragen. Nachfragen fördert das Verständnis und zeigt Wertschätzung und Interesse.

 

  • Weiterführenden Denkanstoß geben 

Weiterführende Fragen regen Dein Gegenüber nicht nur zum Nachdenken an, sondern können auch zur Lösungsfindung beitragen, falls eine solche gefragt ist. „Stell dir vor, du wirst es (nicht) tun… Was würde passieren?“

 

  • Wünsche herausarbeiten 

Hierbei ist es wichtig auf die Signale Deines Gegenübers genau einzugehen, damit Du Emotionen ggf. aufgreifen kannst. „Woran könntest Du erkennen, dass Du Dich bereits innerlich für einen der Jobs entschieden hast?“ Beispielsweise diese Frage ermöglicht es dem Gesprächspartner herauszufinden, was seine tiefliegenden Wünsche sind.

 

  • Gefühle ansprechen 

Indem Du die Gefühle Deines Gegenübers ansprichst, signalisierst Du, dass Du nachvollziehen kannst, wie ihm zumute ist. Das schafft Vertrauen. Zum Beispiel: „Du wirkst da ganz ratlos.“

 

  • Auf die Körpersprache eingehen 

Wenn Du genau auf die Körpersprache Deines Gegenübers achtest, kannst Du damit Widersprüche aufdecken, die Du gezielt kommentieren kannst. Auf diesem Wege gelingt es Dir ggf., dass Dein Gegenüber auch bisher Unausgesprochenes preisgibt. Zum Beispiel: „Ich sehe, du schüttelst leicht mit dem Kopf.“

 

 

Welchen Aspekt der Gesprächsförderer erachtest Du als am relevantesten? Lass mir gerne einen Kommentar da.

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Ronald Wendel

Ronald Wendel