Call to Action

Inhaltsverzeichnis

Call to Action (kurz: CTA) bedeutet übersetzt so etwas wie „Handlungsaufforderung“ und ist
ein Begriff aus dem Inbound Marketing. Das Ziel ist also, mit dieser Aufforderung eine Aktion
auszulösen, zum Beispiel eine Anmeldung zum Newsletter, eine Bestellung oder das Ausfüllen
des Kontaktformulars. Sicherlich ist auch Ihnen schon häufig ein Call to Action begegnet, zum
Beispiel unter einem Blogartikel, auf einer Unternehmensseite oder in einer E-Mail. „Jetzt
anmelden“ oder „Sichern Sie sich jetzt Ihr kostenloses e-Book“ sind nur zwei von vielen
Beispielen.

Ein Call to Action kann sehr vielseitig sein und sich somit auf viel mehr als nur die Inhalte
beziehen. So kann ein Call to Action den Besucher zum Beispiel dazu animieren, weitere
Videos oder Seiten aufzurufen, eine Seite in den sozialen Netzwerken zu teilen oder dazu
auffordern, einen Beitrag zu liken oder zu kommentieren. Die Möglichkeiten sind hier nahezu
unbegrenzt. Weitere Beispiele zur Platzierung sind bezahlte Werbeanzeigen, Präsentationen,
Flyer oder die E-Mail-Signatur.

Je nachdem, in welcher Zeit Sie aufgewachsen sind, erinnern Sie sich vielleicht noch an die
Kataloge der Versandhäuser, welche am Ende ein kleines Kärtchen beinhalteten, um eine
Bestellung zu machen oder gleich die zugehörige Überweisung zu tätigen. Das ist der Ursprung
des Call to Actions. Nun gibt es immer weniger Print-Kataloge und das digitale Angebot steigt.
So ist der Call to Action aus dem Online-Marketing heutzutage nicht mehr wegzudenken.

Der Call to Action kann frei platziert werden und muss auch gar nicht immer anklickbar sein.
In einem Podcast beispielsweise könnten Sie die Zuhörer animieren, den Kanal zu abonnieren
oder einen Kommentar in den sozialen Netzwerken zu verfassen. Genau dasselbe gilt u. a. für
Videos.

Bestenfalls sollten Sie den Call to Action natürlich so setzen, dass die gewünschte Handlung
dem Nutzer sinnvoll bzw. gewinnbringend erscheint. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Aktion
niedrigschwellig ausführbar ist und funktioniert. Prüfen Sie bei Links zum Beispiel immer, ob
die Weiterleitung wirklich funktioniert. Vergessen Sie dabei nicht die Kompatibilität mit
Mobilgeräten zu prüfen, denn die meisten Nutzer surfen mit ihren Telefonen.

Vielleicht haben Sie schon ein paar Ideen, worauf Sie bei einem Call to Action achten sollten.
Zum einen sollte die Botschaft natürlich eindeutig sein, denn immerhin verfolgen Sie ein Ziel
und dieses soll möglichst schnell erfüllt werden. Vermeiden Sie daher eine Reizüberflutung.
Es reicht also ein Ziel mit einer Aufforderung. Wägen Sie zur Not Prioritäten ab und platzieren
Sie weitere wichtige Handlungsaufforderungen auf anderen Seiten.

Achten Sei auch auf die zeitliche Dauer. Es ist nicht gut, wenn der Nutzer erst ewige Texte und
Begründungen lesen muss. Unsere Zeit wird immer schnelllebiger und digitale Medien buhlen
um unsere Aufmerksamkeit. Halten Sie Ihren Call to Action daher kurz, eindeutig und
verständlich.

Positiv ist es, wenn der Nutzer dabei direkt den Mehrwert erkennt. Kostenlose Angebote,
Probeabos oder Geschenke zur Bestellung sind besonders beliebt. Bestenfalls liefern Sie auch
Informationen darüber, warum die gewünschte Aktion bei genau Ihnen ausgeführt werden
soll. Was unterscheidet Sie von der Konkurrenz? Sind Sie vielleicht Marktführer oder bieten
eine 24 Stunden Hotline? Überlegen Sie, was zu Ihrem Ziel und Ihrem Unternehmen passt.
Was wird die Zielgruppe überzeugen und warum?

Hilfreich kann es auch sein, sich über mögliche Sorgen des Nutzers zu kümmern. Gehen Sie
am besten direkt darauf ein und machen Sie zum Beispiel deutlich, dass kein Spam erfolgt,
dass Sie Datenschutz ernst nehmen, dass eine Anmeldung jederzeit gekündigt werden kann,
dass es sich nicht um ein Abo handelt oder nach Ablauf der Probezeit keine Kündigung
notwendig ist. Sie sehen – je nach Ziel sind die Optionen sehr vielschichtig.

Ebenso können Rabattcodes, begrenzte Stückzahlen oder Referenzen hilfreich sein. Leiten Sie
die Nutzer zudem durch Ihre Website. Sie können dies als eine Art roten Faden sehen. Wichtig
ist, dass Sie den Nutzer an keiner Stelle allein lassen und ihn möglichst gut und eindeutig durch
die Seiten führen.

Da die Inhalte und Ziele sich so sehr unterscheiden, kann man leider nicht pauschal sagen, wo
der Call to Action in welcher Form gesetzt werden kann. Ein Button hat den Vorteil, dass er ins
Auge springt und meist sehr eindeutig ist. Entscheiden Sie dies aber auf jeden Fall individuell
und nutzen Sie bei Bedarf Tools, die Ihnen anzeigen, wo die meisten Klicks generiert werden.

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Bekim

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