Erfolgskontrolle – Was ist Erfolg und wie messe ich ihn?

Ronald Wendel Erfolgskontrolle

Jeder will erfolgreich sein. Aber wo fängt Erfolg an und was wäre, wenn wir schon längst erfolgreich sind und das gar nicht bemerken? Lies hier, was Erfolg bedeutet und wie Du ihn messbar machen kannst. 

Unser dieswöchiges Thema ist Erfolgskontrolle!


Um Erfolg zu haben, brauchen wir ein Ziel sowie bestenfalls auch einiges an organisatorischer Kompetenz. In vorherigen Beiträgen habe ich bereits erklärt, wie wir unsere Ziele am einfachsten definieren und durch eine verbesserte Organisationsfähigkeit unsere Persönlichkeitsentwicklung positiv beeinflussen können. Solltest Du bezüglich dieser Themen noch unsicher sein, empfehle ich Dir, zunächst diese Einträge in meinem Blog zu lesen. Komm danach gerne wieder hierher zurück. 


Was ist für Dich Erfolg?


Wie definierst Du Erfolg und wie unterscheidet er sich von einem Misserfolg? Nun, im Duden findet man folgendes: „Er | folg, der: positives Ergebnis einer Bemühung; Eintreten einer beabsichtigten, erstrebten Wirkung“. Somit ist Erfolg offenbar planbar. Auch geht er mit aktiven Handlungen einher, die durchaus auch anstrengend sein können. Erfolg meint also das Ergebnis einer Änderung, bzw. Neueinführung von Handlungen, Verhalten oder Maßnahmen. Um Erfolg zu messen, macht es daher Sinn, die Veränderungen messbar zu machen. 
Dafür gibt es viele Wege. Der einfachste Weg betrifft subjektiv wahrgenommene Änderungen, die wir für uns selbst festlegen und nicht wissenschaftlich prüfen. So kann es schon ein Erfolg sein, wenn Dein Hund das erste Mal auf seinen Namen hört. Schwieriger wird es, wenn wir konkrete Effekte, zum Beispiel bzgl. der Mitarbeitermotivation oder der Mitarbeiterzufriedenheit messen wollen. Je nach gewünschter Aussagekraft und Überprüfbarkeit, musst Du Dich nun für eine Methode entscheiden.

 

Möchtest Du Deine Mitarbeiter_innen einfach nur locker befragen, um für Dich selbst einen Eindruck zu bekommen oder hast Du vor, jemanden anhand Deiner Ergebnisse zu überzeugen? Letzteres erfordert natürlich mehr Aufwand und Professionalität, denn Du möchtest Deine Vorgehensweise und Methoden ja möglichst sicher präsentieren, um beispielsweise benötigte Mittel gewährleistet zu bekommen. Du siehst also – auch hier macht es wieder Sinn, Etappen festzulegen.


„Lege Etappen fest.“


Die Frage ist, inwieweit Erfolg und Zielsetzung sich unterscheiden. Ein Ziel ist in erster Linie ein konkreter „Ort“ oder Zustand, den man erreichen will. Das wiederum bedeutet aber auch, dass man ein Ziel haben kann, obwohl man es noch nicht erreicht hat. Erfolg hingegen kann man kaum haben, ohne diesen gleichzeitig auch zu erreichen. Erfolg ist also vereinfacht gesagt das Erreichen unseres Ziels. Somit ist auch das Erreichen unserer Zwischenziele ein Erfolg. Das ist gut, denn das lässt uns besser durchhalten.

 

Wir sehen also: die Art, wie wir Erfolg messen, hängt nicht nur davon ab, was wir überhaupt messen wollen. Nein, auch der konkrete Grund dafür, bzw. die gewünschte Aussagekräftigkeit der Ergebnisse ist von essentieller Bedeutung. 


„Das Ziel bedingt die Methode.“


Ein kleines Beispiel zu Verdeutlichung: Es kann uns reichen, nach einem Monat zu sehen, wie lang unsere Haare oder unser Bart in dieser Zeit geworden sind. Vielleicht haben wir das Wachstum auf Fotos festgehalten, allerdings immer versehentlich aus leicht veränderten Perspektiven, weswegen man nicht genau sagen kann, wie viel die Haare nun genau gewachsen sind. Wenn uns dieses generelle Ergebnis aber reicht, wird dieser Erfolg für unsere individuelle Zufriedenheit ausreichen: Die Haare wachsen noch und fallen nicht aus.

 

Wenn wir aber beispielsweise ein bestimmtes Haarprodukt verkaufen möchten, müssten wir uns schon bessere Maßnahmen überlegen. Wir wollen den Kunden_innen ja schließlich sagen, wie viel Wachstum in welcher Zeit zu erwarten ist und diese so zum Kauf animieren. Du siehst also – es lohnt sich, die unterschiedlichen Methoden zur wissenschaftlich fundierten Erfolgsmessung zu recherchieren. Forschung kann qualitativ oder quantitativ sein, wobei auch beide Methoden kombiniert werden können.

 

Durch mein universitäres Studium im Bereich Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, Personal und Unternehmenskommunikation bin ich besonders gut mit den betriebswirtschaftlichen Erfolgsanalysen vertraut und kann Dich mit gutem Gewissen beraten. Insbesondere im Hinblick auf Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit, aber auch Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung ist die Erfolgskontrolle besonders wichtig.

 

Gute Ergebnisse sind schön, jedoch sollten diese auch möglichst fehlerfrei sein, denn keinem Unternehmen nutzt es, wenn die Fragebogen z.B. ungünstig formuliert wurden und dann unbemerkt nicht das messen, was sie ursprünglich messen sollten. Somit noch ein kleiner Lichtblick am Ende: Auch Misserfolg kann ein Erfolg sein.


„Auch Misserfolg kann ein Erfolg sein.“


Ein Misserfolg kann uns zum Beispiel Missstände aufzeigen, die wir dann wieder mit neuen Methoden bearbeiten können. Ein entdecktes Problem fühlt sich schlimm an, natürlich. Es ist aber immer noch besser, als ein unentdecktes Problem. Erfolg ist somit ziemlich breit gefächert und um erfolgreich zu sein, sollte man immer über den Tellerrand schauen. 
Du möchtest Deinen Erfolg messen, hast aber immer noch keine Ahnung wie? Alleine zu recherchieren ist Dir zu anstrengend oder Du bist Dir deiner Methode nicht sicher? Vielleicht hast Du auch eine tolle Messmethode gefunden und weißt nicht, wie mit dem Ergebnis umzugehen ist. Alles kein Problem, denn wenn Du willst, begleite ich dich gern mit der Wendeltreppe zum Erfolg®. Also hau in die Tasten und frage unverbindlich an.

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Ronald Wendel

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